Nach meinem letzten Besuch bei IKEA habe ich nun endlich auch ein Maßband. Seither hat es mir unfassbar genützt. Wände wurden vermessen, Gegenstände bestimmt. Trotzdem ist dieses auf Meter und Inch versessene Kunstwerk ein Vergängliches.

Blog des Marc Dávid Várdai
Nach meinem letzten Besuch bei IKEA habe ich nun endlich auch ein Maßband. Seither hat es mir unfassbar genützt. Wände wurden vermessen, Gegenstände bestimmt. Trotzdem ist dieses auf Meter und Inch versessene Kunstwerk ein Vergängliches.

Im Alltag wundert man sich dann und wann, wie viele Politikwissenschaftler und sonstig geistig verwirrte Menschen doch grundsätzlich gern Rad fahren. So kommt auch dieses Foto an der Philosophischen Fakultät am Wittelsbacher Platz zu Stande. Hunderte Räder – ein unfassbares Gewusel.

Heute tat ein kleines Tierchen genau das, was man von ihm erwarten würde: Es lief im Ringpark neben drei joggenden Grazien entlang, verweilte kurz auf einem Baum und starrte mich beim Vorbeifahren auf dem Rad an – noch dazu mit einer gar riesenhaften Eichel im Maul.

Hier, da vorne! Da läuft es!
Heute war es wieder soweit: Eine kleine Lieferung von Pollin wurde geliefert. Eigentlich hätte es schon am Samstag bei mir sein können, wurde aber dank entweder meines guten Schlafes, oder einer nicht funktionierenden Türklingel nicht entgegengenommen.
Aber dann – aber dann! Mit dem Fahrrad, der Aktentasche und später soger einigen kleinen Einkäufen aus dem nächsten Kupsch fuhr ich das schwere Ding sicher nach Hause.

Aber was war diesmal drin? Das erkunden wir in den nächsten Tagen!
Gerade schaue ich aus dem Fenster, und sehe die lezten Nachwehen des diesjährigen Residenzlaufes von Würzburg: Zwei Dutzend Schwarzafrikaner laufen mit einem unter ihnen schon bald schimmelweiß aussehenden Europäer um die Wette, minutenlang nichts, bis auch der Rest vorbeikommt. Aber da war ich schon lange in der Stadt, hatte dem eigentlichen Festtreiben zugesehen. Vormittags ging es los: Erst wurde rund um den Ringpark ein Parkverbot erlassen, die Straßen von der Feuerwehr abgesperrt, und plötzlich rannten hunderte von Kindern, Jugendlichen und schweißtriefend-gestandenen Erwachsenen Runde um Runde dem Ziel entgegen. Ah – gerade kommen die Afrikaner (bei 11 Minuten irgendwas) zum zweiten Mal vorbei! Derweil meine Eindrücke.

Nach diesem Bild von Friedrich-Ebert-Ring nun ein Blick hinter die Residenz. Hier versammelten sich hunderte Schaulustige.

Und vor der Residenz auf dem Residenzplatz dann das Gros der Menschenmassen.

Ist das kein hübscher Sonntag?
Es wirkt, als seien die roten Früchte – in diesem Fall Minitomaten – wie ganz natürlich an diesem Salatstrauch gewachsen. Aber denkst Du! In Wahrheit handelt es sich um unbezahlbare Kupsch-Tomaten – diese Woche im Angebot. Da muss man einfach zuschlagen.

Wenn man viel mit dem Rad einkauft, kommt eine solche grüne IKEA Food-Tasche (für €0,69) gerade recht, damit auf dem ungeschützten Gepäckkorb nicht die gesamte heraufwirbelnde Straßenfeuchtigkeit die eben gekauften Leckereien versaut. Dazu passt sie in ihrer Farbe auchnoch zum grünen Fahrrad. Ein Muss!

In den vergangenen Tagen war es soweit: Nicht nur Vulkane, sondern Pollen brachen im Lande aus. Gut, verwunderlich ist diese alljährliche Erscheinung nun auch wieder nicht. Dennoch musste die Onlineapotheke Juvalis bemüht werden um mir mein gutes Cetirizindihydrochlorid zu besorgen. Welch Glück, dass mit der Hilfe von Generika der Preis für eine Tablette (und an einem Tag braucht man mindestens eine) auf ca. 6¢ geschrumpft ist. KSK-Pharma machts möglich!

Wer ist da eigentlich noch so doof und bezahlt mehrere Euro (mindestens acht) für gerade einmal 20 Tabletten? Überall wird mit Wasser gekocht.
Ein leidiger Nebeneffekt ist, dass man von Cetirizindihydrochlorid ziemlich müde wird. Zwei Tabletten à 10mg wären von der Wirkung her perfekt. Leider bemerkt man dann aber nichts mehr vom Tag. Zum Glück niest man nicht beim Träumen.
Und da sagt noch jemand, das Studentenleben wäre immer langweilig und eintönig. Akten! Papiere! Unterlagen! Bürokratie wohin das Auge reicht. Das war die Ausbeute von heute: Vier Briefe, die geschrieben und versandt werden wollten.

Und listig grinst der Mozart.
Tomaten sind rot und saftig, perfekt geeignet um einen Salat in die richtige Konsistenz zu bringen. Was habe ich mir nur dabei gedacht, das grüne Zeug ohne diese leckere Beilage zu essen? Wie wäre es mit: Nichts!
